Rotstift oder Buntstifte
Was ist jetzt die richtige Wachstumsstrategie?

Alle Unter­neh­men haben Raum für Ver­bes­se­run­gen, aber nicht alle Füh­rungs­kräf­te wis­sen, wo sie nach Ver­bes­se­run­gen suchen oder wie sie in schwie­ri­gen Zei­ten den Kurs kor­ri­gie­ren und Ver­än­de­run­gen errei­chen kön­nen. Gera­de jetzt stel­len sich Unter­neh­mer und Füh­rungs­kräf­te die Fra­ge, ob und über wel­che Ein­spa­run­gen und durch wel­che Ver­än­de­run­gen das Unter­neh­men zukunfts­fä­hig bleibt.

 

Beson­ders schäd­lich ist es, eine Wachs­tums­stra­te­gie zu wie­der­ho­len, die in der Ver­gan­gen­heit funk­tio­niert hat. Oft ver­las­sen sich Unter­neh­men auf Stra­te­gien, die zu einer bestimm­ten Zeit funk­tio­nier­ten. Aber mög­li­cher­wei­se sind weder die Bedin­gun­gen noch deren Kon­text die glei­chen, sodass die gewünsch­ten Aus­wir­kun­gen auf den Markt nicht mehr grei­fen. Unter­neh­men, die die alten Tricks durch­wüh­len, ohne die sich ändern­de Markt­dy­na­mik sorg­fäl­tig zu bewer­ten, lau­fen Gefahr, in einem Teu­fels­kreis gefan­gen zu sein: Die­sel­ben Aktio­nen zu wie­der­ho­len und im Lau­fe der Zeit schlech­te­re Ergeb­nis­se zu erzie­len.

 

Zwar fällt es vie­len Unter­neh­men schwer, mit dem durch tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt und neue Geschäfts­mo­del­le ver­ur­sach­ten Wan­del Schritt zu hal­ten, doch sind dies nicht die ein­zi­gen Grün­de, war­um Unter­neh­men Schwie­rig­kei­ten haben, Wachs­tum und Wachs­tums­quel­len zu fin­den und auf­recht­zu­er­hal­ten.

 

Manch­mal ist die größ­te Bedro­hung für ein Unter­neh­men sein eige­ner Erfolg oder schlim­mer noch sei­ne Selbst­zu­frie­den­heit.

 

Laut einer inter­na­tio­na­len Stu­die der Fir­ma PWC erle­ben 87% der Unter­neh­men irgend­wann in ihrem Leben eine Pha­se der Sta­gna­ti­on, und nur ein klei­ner Pro­zent­satz von ihnen erholt sich jemals. Wenn wir unter­su­chen, wie Unter­neh­men gewach­sen und gedie­hen sind, dann wird umso kla­rer, dass die Erfolgs­wahr­schein­lich­keit nicht durch die von den Unter­neh­men gewähl­ten Wachs­tums­stra­te­gien bestimmt war, son­dern vom Kon­text, in dem die jewei­li­ge Stra­te­gie sowie die Kom­bi­na­ti­on und Rei­hen­fol­ge der Maß­nah­men umge­setzt wur­den.

 

Wachs­tum ist viel weni­ger kom­pli­ziert als man denkt und die meis­ten klas­si­schen Stra­te­gien sind nicht ver­schwun­den, son­dern nach wie vor gül­tig. Erfolg­rei­che Wachs­tums­an­stren­gun­gen eines Unter­neh­mens las­sen sich in drei stra­te­gi­sche Pha­sen ein­tei­len:

  1. Schau­en Sie sich den Markt­kon­text an: Die Wahl einer geeig­ne­ten neu­en Wachs­tums­stra­te­gie reicht nicht aus. Sie müs­sen den aktu­el­len Markt­kon­text voll­stän­dig ver­ste­hen, bevor Sie einen Schritt unter­neh­men. Andern­falls kann Sie selbst die rich­ti­ge Ent­schei­dung oder der rich­ti­ge Wachs­tums­pfad im ungüns­tigs­ten Moment ablen­ken. Um es klar aus­zu­drü­cken: Wenn Sie den geeig­ne­ten Wachs­tums­pfad für Ihr Unter­neh­men aus­wäh­len, soll­ten Sie immer mit dem Kon­text, den Umstän­den oder Ereig­nis­sen begin­nen, aus denen sich das Umfeld des Unter­neh­mens zusam­men­setzt
  2. Pro­bie­ren Sie unkon­ven­tio­nel­le Stra­te­gien: Ändern Sie ihre Denk­wei­se. Die­se Stra­te­gie ist in Bezug auf Inves­ti­tio­nen oder Arbeits­kräf­te nicht beson­ders teu­er. Zum Bei­spiel kos­te­te es Ste­ve Jobs so gut wie nichts, die Büh­ne auf der jähr­li­chen Apple-Kon­fe­renz zu betre­ten und Tau­sen­de von Men­schen dazu zu inspi­rie­ren, sei­ne Pro­duk­te zu begeh­ren und zu kau­fen. Was unkon­ven­tio­nel­le Stra­te­gien so attrak­tiv macht, ist, dass es ein Wachs­tums­pfad ist, der die Bran­che revo­lu­tio­nie­ren, den Wett­be­werb been­den und sogar einen rie­si­gen neu­en Markt anfüh­ren kann. Die Angst besteht, dass es ein abso­lu­ter Miss­erfolg sein könn­te. Unkon­ven­tio­nel­le Stra­te­gien beinhal­ten per Defi­ni­ti­on das Ein­ge­hen auf das Unbe­kann­te. Zum Bei­spiel sozia­le Ver­ant­wor­tung von Unter­neh­men, bewuss­ter Kapi­ta­lis­mus, sozia­les Unter­neh­mer­tum.
  3. Über­den­ken Sie Ihre Unter­neh­mens­kul­tur: Unter­neh­mens­kul­tur, Arbeits­um­feld und Men­schen. Die­se drei Ele­men­te sind mit­ein­an­der ver­bun­den und haben direk­ten Ein­fluss auf die Über­win­dung die­ser „Wachs­tums­pro­ble­me“. Es ist wich­tig, eine inter­ne Unter­neh­mens­kul­tur zu ent­wi­ckeln, die das Enga­ge­ment und die Zusam­men­ar­beit der Mit­ar­bei­ter för­dert. Men­schen, die in ihre Arbeit invol­viert wer­den, füh­len sich moti­viert und sind bekann­ter­ma­ßen pro­duk­ti­ver. Füh­rung spielt in die­sem Pro­zess eine grund­le­gen­de Rol­le. Ein guter Mana­ger wird ver­su­chen, ein dyna­mi­sches und kol­la­bo­ra­ti­ves Umfeld zu för­dern, das leis­tungs­ori­en­tiert ist und sei­nen Mit­ar­bei­tern Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten bie­tet.

Zusam­men­fas­send kön­nen wir sagen, dass die mit dem Wachs­tum unse­res Geschäfts ver­bun­de­nen Pro­ble­me immer bestehen wer­den, da weder die Umwelt noch die Märk­te sta­ti­sche Rea­li­tä­ten sind. Die Fähig­keit, sich Her­aus­for­de­run­gen zu stel­len und sich ihnen anzu­pas­sen, ist wirk­lich wich­tig. Daher ist es essen­zi­ell, eine fle­xi­ble Zukunfts­vi­si­on mit einem Zweck und einer Rich­tung zu eta­blie­ren. Und die­se Visi­on braucht die Unter­stüt­zung effek­ti­ver Tools, die fle­xi­bel genug sind, um sofor­ti­ge Ergeb­nis­se zu erzie­len.

Möch­ten Sie ler­nen, wie Sie sich an neue “Spiel­re­geln” anpas­sen kön­nen? Und krea­ti­ve Ansät­ze mit Ihren Kol­le­gen ent­wi­ckeln? Dann nut­zen Sie die Mög­lich­kei­ten, die unse­re Lea­ders­hip­Lounge bie­tet. Wir freu­en uns auf Sie! Am 24.September dis­ku­tie­ren wir genau zu die­sem The­ma!

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